BERLIN – Die deutschen Behörden haben am Sonntag eine Fahndung nach einem flüchtigen Verdächtigen bei dem Transportunfall in der Nähe des Berlin-Pride-Festivals herausgegeben, bei dem eine Person ums Leben kam und mindestens 16 weitere verletzt wurden.
Polizei und Staatsanwaltschaft baten um Hilfe bei der Suche nach dem 21-Jährigen, den sie als Abdul B. identifizierten.
Sie sagten, er habe vermutlich mehrere Menschen mit einem fahrenden Fahrzeug verletzt und eine oder mehrere Personen hätten offenbar das Fahrzeug verlassen. Auch mehrere Menschen seien offenbar erstochen worden, fügten sie hinzu.
In der Warnung vom Sonntag wurde die Öffentlichkeit gewarnt, „direkten Kontakt“ mit dem Verdächtigen zu vermeiden, da er bewaffnet und gefährlich sein könne.
Die Polizei hatte zuvor erklärt, sie habe einen Verdächtigen identifiziert, der Verbindungen zu islamischen Gruppen in der deutschen Hauptstadt habe.
„Der Tatverdächtige ist der Polizei bekannt. Wir kennen ihn als Mitglied islamischer Kreise hier in Berlin und die Suche nach dieser Person läuft auf Hochtouren“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Nath fügte hinzu: „Wir haben noch keine Informationen über seine konkreten Motive, den genauen Tathergang oder seine Rolle bei der Tat selbst.“
Einsatzkräfte und Polizei versammeln sich am frühen Sonntag, 26. Juli 2026, in Berlin, nachdem die Feierlichkeiten zum Christopher Street Day abgesagt wurden. Bildnachweis: AP/Ebrahim Noroozi