Der deutsche Außenminister sagt, Russland bleibe eine existenzielle Bedrohung für Europa

Der deutsche Außenminister sagt, Russland bleibe eine existenzielle Bedrohung für Europa

Deutsche Flaggen. Stockfoto: Getty Images

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul sagte, Russland stelle weiterhin eine Bedrohung für die Sicherheit Europas dar und seine in Kaliningrad stationierten Iskander-Raketen könnten die deutsche Hauptstadt innerhalb von Minuten erreichen.

Einzelheiten: Meinungsverschiedenheiten über Russland bleiben ein großer Spannungspunkt in den Beziehungen zwischen Deutschland und Südafrika, das Wadephul derzeit besucht. Nachdem Russlands groß angelegter Krieg gegen die Ukraine nun in sein fünftes Jahr geht, muss Südafrika die Invasion noch immer verurteilen. Als Gründungsmitglied der BRICS pflegt das Land seit langem enge Beziehungen zu Moskau und Peking.

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Im Gespräch mit Studenten in Johannesburg forderte Wadephul einen anderen Ansatz.

„Wir haben sehr deutlich gesehen, dass Russland uns über viele Jahre getäuscht hat und weiterhin eine existenzielle Bedrohung für unsere Sicherheit darstellt. Die Iskander-Raketen, die Russland in Kaliningrad stationiert hat, würden nur wenige Minuten brauchen, um Berlin zu erreichen. Das ist Teil der aktuellen strategischen Realität in Europa“, sagte er.

Wadephul sagte auch, dass er nicht mit US-Präsident Donald Trump übereinstimme, der erklärt hatte, er beabsichtige, Südafrika vom bevorstehenden G20-Gipfel in Miami auszuschließen.

Hintergrund: Christian Freuding, ein deutscher Heeresinspekteur, erklärte, dass Deutschland sich bis 2029 oder sogar früher auf einen russischen Angriff vorbereiten müsse.

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